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SEMINARE

Seminar - Integrierte Bodenbearbeitung  Bericht von OLESYA DERKACH

Bericht über das Seminar "Agronomic Day" der Fachzeitschrift "The Ukrainian Farmer" im Kongresssaal "Nivky"

Vor rund 200 Interessenten hatten wir die Möglichkeit, einen Vortrag über die Probleme der Ackerböden und des Pflanzenbaues in der Ukraine zu halten.

Dabei ging es um die Themen der Bodendegradationen, des Klimawandels und die Möglichkeiten zur Verbesserung der Bodenstruktur.

Einen bericht in der Zeitschrift "The Ukrainian Farmer" lesen Sie bitte hier...

Bericht in der Zeitschrift

14. Dezember 2019

Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche der Ukraine neu verdichtet - ein Spezialist

Das Problem der Bodenverdichtung ist in der ganzen Welt sehr akut und für die Ukraine kann dieses Problem für die landwirtschaftliche Produktion entscheidend sein.

Das teilte Johann Tatzber, Chef der Agrar Consulting Tatzber, bei einem Seminar von „Donau-Soja“ mit.

Derzeit sind etwa 67 % aller Böden in der Ukraine verdichtet, wobei nur 20 % Anzeichen einer einfachen Verdichtung aufweisen, 40 % einen durchschnittlichen Verdichtungsgrad aufweisen und 7 % signifikant sind.

In einer Präsentation wurde aufgezeigt, wie man die Bodenverdichtung nach der Ernte minimiert (Erfahrung amerikanischer Spezialisten)

Forschungsergebnisse zeigen, sagte der Spezialist, daß der Prozentsatz der Bodenverdichtungen in den Ländern Osteuropas nur in der Tschechischen Republik und Lettland noch schlechter ist. In Weißrussland haben nur 17% der gesamten Landfläche Bodenverdichtungen.

Eine weiters Problem zusätzlich zu den Verdichtungen ist der bereits eingetretene Klimawandel, welcher auch nicht die Gesundheit des Bodens fördert. Daher muss noch mehr auf eine rationelle Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen geachtet werden.

Laut Johann Tatzber werden in der Ukraine mit rund 1 mm Niederschlag 10 kg Weizen produziert, während es alle Möglichkeiten gibt, 20 kg zu bekommen, wie es in einigen europäischen Ländern der Fall ist.

"Bodenverdichtung reduziert jährlich die Ernteerträge um 15-25%.

Ein Rückgang des Ertrags der Hauptkulturen (Weizen, Sojabohnen, Mais) um nur 15% bedeutet eine Reduzierung der Gewinne von etwa 164 Tausend Euro je 1.000 ha Ackerland.

Das bedeutet, daß durch Bodenverdichtungen ein jährlicher Verlust von etwa 4,5 Millionen UAH je 1.000 ha Ackerland entsteht." sagte der Leiter der Agrarberatung Tatzber.

Im Rahmen eines Projektes gemeinsam mit "Donau-Soja" fanden am 10. und 11.12.2019 in den Räumen der "Agraruniversität Sumy" und der "Agrarakademie Poltava" Seminare über Bodenbearbeitung und Sojabohnenanbau statt.

Die Einladungen erfolgten über "Donau-Soja", "Case-IH" und deren Händlerpartner "Ukrfarming" und "NFM-Agro" sowie über die Fachzeitschrift "Agroexpert".

"Donau-Soja-Ukraine" stellte die Projektidee zur Produktion und Vermarktung von GMO-freiem Soja in Europa vor.

In der Präsentation von ACT wurden die Probleme der Pflanzenproduktion in der Ukraine durch Bodenverdichtungen und durch die Trockenheit aufgezeigt.

Die "Integrierte Bodenbearbeitung" zum exakten Einmischen der Ernterückstände und zur flachen und wassersparenden Bodenbearbeitung sowie zur Beseitigung der Verdichtungen und mit der Technik von Case-IH sind Mittelpunkt dieser Bodenbearbeitungstechnologie.

Die Firma "K.E.T." präsentierte dann die Pflegetechnik zur möglichen mechanischen Unkrautbekämpfung und Lockerung der Bodenoberfläche nach der Aussaat bzw. nach dem Auflaufen der Kulturpflanzen.

Nach Vorträgen über Finanzierungsmöglichkeiten von Landmaschinen durch Case-IH und grundsätzlicher Agrofinanzierungen gab es noch interessante Diskussionen der insgesamt mehr als 120 Teilnehmer.

Diese Seminarreihe wird im Jahr 2020 fortgesetzt.

Besuch der österreichischen Handelsdelegierten, Mag. Gabriele Haselsberger, WKO-Kiew bei der Agraruniversität Sumy am 10.12.2019.

Dieser Besuch erfolgte über Einladung des Rektors der Agraruniversität Sumy, Prof. Dr. Volodymyr Ladyka.

Dabei besuchte Fr. Mag. Haselsberger auch das gleichzeitig stattfindende Seminar von "Donau-Soja" und konnte damit einen Eindruck über die ukrainische Landwirtschaft gewinnen.

In einem gemeinsamen Gespräch wurde vereinbart, daß sich Fr. Mag. Haselsberger und Prof. Dr. Ladyka um eine engere Zusammenarbeit mit österreichischen Firmen, Ausbildungsstellen und Universitäten bemühen werden.

Gemeinsam mit dem moldawischen Partner von "Case-IH", mit der Firma "Agroprofi" fand am 21.11.2019 in der Stadt Rezina ein Seminar für die Leitung, Mitarbeiter und Partner statt.

Moldawien hat, so wie die Ukraine und andere Nachbarstaaten mit starken Bodendegradationen durch Verdichtungen, mit Wassererosionen und mit der Trockenheit durch das kontinentale Klima und jetzt auch durch den Klimawandel zu kämpfen.

Die Seminarteilnehmer diskutierten während und nach der Präsentation über die Möglichkeiten zur Reduzierung dieser Probleme.

Jährlich findet in Kropynitzky die Agrarmesse "AgroExpo" statt.

Am 27.09.2019 organisierte der Case-IH-Händlerpartner "Agroaliance" im Saal der Agrarmesse ein Seminar zum Thema "Zeitgemäße Bodenbearbeitungstechnologie".

Mit großartiger Unterstützung von Irina Korchahina, der Chefredakteurin von "Agroexpert" konnten wir die Technik und Technologie der "Integrierten Bodenbearbeitung" präsentieren.

Auch bei der darauffolgenden Feldvorführung wurde die Möglichkeit einer Zerkleinerung und flachen Einmischung von Ernterückständen nach der Maisernte gezeigt.

Am 11.09.2019 organisierte der Case-IH-Händlerpartner "Agroaliance" in Nikolaev ein ausgezeichnetes Seminar für deren Kunden.

Mehr als 70 Teilnehmer waren zu dieser Veranstaltung gekommen.

Aufgrund der in der gesamten Ukraine bestehenden Verdichtungen und der Trockenheit besonders in den Monaten Juli und August wurden diese Themen intensiv diskutiert.

Die anschließende Feldvorführung mit Case-IH-Technik hat dann gezeigt, wie aktuell die Auswirkungen der Bodendegradationen erkennbar sind.