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BERATUNG

Die Agrarholding "Continental Farmers Group" hatte uns am 24.02.2020 eingeladen, eine Mitarbeiterschulung zum Thema "Bedarfsgerechte Bodenbearbeitungstechnologie" durchzuführen.

Dabei konnten wir Probleme der Ackerböden aus jahrzehntelanger Erfahrung aufzeigen und diskutieren.

Die Agrarholding "Continental Farmers Group" bewirtschaftet derzeit 195.000 ha Ackerland in den Regionen Ternopil, Lviv, Khmelnytsky, Chernivtsi und Ivano-Frankivsk.

Die Betriebsleitung der Agrarholding setzt auf viel Erfahrung in der Agrarproduktion und hat auch den konsequenten Schritt in eine Erweiterung der Bodenbearbeitungstechnologie zur Beseitigung der vorhandenen Degradationen und zum Aufbau einer gesunden Bodenstruktur eingeschlagen.

Alle Maßnahmen im Bereich der Bodenbearbeitung und pflanzlichen Produktion zielen darauf hin, die ohnedies sehr fruchtbaren Böden und günstigen klimatischen Bedingungen auszunutzen und die Erträge zu optimieren.

Dazu zählen nicht nur die Beseitigung der Degradationen, sondern auch das Bodenleben durch aktive Maßnahmen (Zwischenfruchtanbau) und einen bedarfsgerechten Einsatz von Düngemitteln zu aktivieren.

Schon während der Präsentation entwickelte sich eine fachlich ausgezeichnete Diskussion und es wurde vereinbart, daß weitere Schulungen, Trainings und Feldversuche folgen werden.

Für das heurige Frühjahr war es aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich, die geplanten Veranstaltungen umzusetzen.

Am 05.02.2020 fand im Veranstaltungszentrum "Nivki-Hall" in Kiew ein "Agronomic Day" der Zeitschrift "The Ukrainian Farmer" statt.

Bei diesem Seminar hatten wir die Möglichkeit, eine Präsentation über "Integrierte Bodenbearbeitung" zu halten.

Im Mittelpunkt stand dabei, daß die Ukrainischen Ackerböden sehr stark unter Degradationen durch Schadverdichtungen und einer zerstörten Bodenstruktur leiden.

Untersuchungen der FAO (Food and Agriculture Organisation) aus den Jahren 2014 bis 2016 zeigen, daß rund 6,5 Mio. ha Ackerland so stark degradiert bereits unproduktiv sind.

Der Klimawandel bewirkt, daß es immer mehr zu extremen Wettersituationen mit Starkregen oder, wie im heurigen Frühjahr, mit lang anhaltenden Trockenperioden kommt. Durch die massiven Verdichtungen können die Ackerflächen größere Niederschlagsmengen nicht aufnehmen, wodurch es zu massiven Wassererosionen kommt.

Ein wesentlich größeres Problem ist die sehr geringe Wasserspeicherkapazität. Auch im heurigen Frühjahr mit den bisher sehr geringen Niederschlägen sind die Auswirkungen der Trockenheit zum Teil sehr dramatisch.

Darum ist es sehr wichtig, sich über die Verdichtungen, die Degradationen und die Bodenstruktur Gedanken zu machen.

Ohne nachhaltiger Beseitigung der Degradationen wird es nicht möglich sein, eine gute Bodenstruktur mit einem gesunden Bodenleben aufzubauen.

Dazu sind nicht nur das Fachwissen, sondern auch die notwendige Technologie und Technik erforderlich. Den gesamten Fachartikel über unsere Präsentation können sie hier lesen.

Die "A.G.R.-Group" ist eine Agrarholding mit derzeit rund 30.000 ha Ackerland in der Zentralukraine, welche erst im Jahr 2017 gegründet wurde.

Die Vielseitigkeit dieser Agrarholding ist daran zu erkennen, daß sie auch über eigene Siloanlagen mit insgesamt 55.000 to Lagerkapazität verfügen.

Zusätzlich betreibt die "A.G.R.-Group" auch Obstbau auf 165 ha und eine Tierhaltung mit 1.400 Rindern.

Anfang November konnten wir bei Feldvorführungen mit "Case-IH True Tandem 335 VT" und "Case-IH Ecolotiger 875" die ausgezeichnete Arbeitsqualität der Bodenbearbeitungstechnik unter Beweis stellen.

Im Dezember waren wir dann eingeladen, dem Management der "A.G.R.-Group" die Case-IH-Bodenbearbeitungstechnologie vorstellen.

Die Nähe zum Kunden und eine überzeugende Darstellung der Probleme, sowie deren Lösungsmöglichkeiten waren und sind für das Management wichtig.

Die eigenen Erfahrungen der "A.G.R.-Group" zeigen, dass auf einigen Ackerflächen durch eine erstmalige Verwendung eines Tiefenlockerers, statt dem Pflug  eine Ertragssteigerung bei Mais um mehr als 15 % feststellbar ist.

Der "Case-IH Ecolotiger 875", welcher in einer einzigen Überfahrt 5 Arbeitsschritte in bester Arbeitsqualität gleichzeitig erledigt und auch Treibstoffkosten einspart, hat bei diesem Feldtest jedenfalls überzeugt.

 

Agrarbetrieb "Shevchenka" in Holovanyvsk, Region Kropyvnitzky

Auf trockenen Schwarzerdeböden  wirken sich Bodenverdichtungen extrem stark aus.

Mit dem "Case-IH Ecolotiger 875" konnten wir aber beweisen, dass dieser auch bei schwierigsten Verhältnissen eine ausgezeichnete Arbeitsqualität erledigen kann. Dabei konnte bei einer Arbeitstiefe von rund 40 cm eine gute Tiefenlockerung und auch eine gute Zerkleinerung und Einmischung der Ernterückstände in die obersten 10 bis 15 cm erreicht werden.

Case-Camp in Jahotyn.

Von 10. bis 16.10.2019 hatte "Case-IH-Ukraine" im Rayon Jahotyn ein mehrtätiges Camp für die Mitarbeiter der Case-IH Händlerpartner anbieten.

Auf mehreren Stationen wurden Traktore (Quadtrac, Magnum und Puma), Feldspritzen (Patriot 3330) und die Bodenbearbeitungsgeräte Ecolotiger, True Tandem 335 VT und Tigermate erklärt und getestet.

Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, diese Geräte selbst zu testen und mit den Traktoren und Feldspritzen zu fahren.

Agrarbetrieb in Kharkov

Der Case-IH Händlerpartner "Ukrfarming" organisierte am 20.08.2019 einen Feldtest mit "Case-IH True Tandem 335 VT" im Gebiet Lozivskyi.

Nach der Adjustierung der Einstellung waren die Interessenten von der guten Arbeitsqualität überzeugt.

Am Anschluss daran zeigten wir noch eine Präsentation über die grundsätzlichen Aufgaben der Bodenbearbeitung.